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von Helkatil
Di 21. Mär 2017, 17:22
Forum: OT - Allgemeines für den Orden
Thema: 03. Grundlagen des Zwillingsordens
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03. Grundlagen des Zwillingsordens

(rein OT! Wenn Ihr das als IT Schrift verwendet, formuliert es für euch bitte um!)

Um als Kleriker bzw. Angehöriger oder auch Gläubiger der Zwillinge aktiv zu sein, solltet Ihr wissen, was das Wirken der Zwillinge so ausmacht. Da wir nun „zwei – und doch ein“ Orden sind, ist natürlich einiges neu, vieles aber auch altbewährt. Vor allem in Sachen Göttinnendienst hab ich vieles übernommen.

Damit wir den Glauben auch für andere nachvollziehbar machen, bitte ich Euch, Gebetsrufe, Rituale und Briefings für Opfer der Wunder immer schön zu beschreiben und zu spielen und Euch an die Vorgaben zu halten.

Das Wichtigste überhaupt: In den Sprachgebrauch des Ordens und Gläubiger sollte die Formel „Im Namen der Zwillinge – zwei und doch eins!“ eingehen. Das heißt, wenn das einer sagt, wird es sofort von allen Umstehenden wiederholt. Helft bitte dabei, das einzuführen. :D


1. Wunder

Wer Wunder im Namen der Zwillinge übt, sollte folgendes beachten:

Ich rufe AUSSCHLIEßLICH die Göttin an, der ich geweiht bin. D.h. Paladine und Hexen Sareph, Priesterinnen die, der sie geweiht sind. Glaubt mir, Euer Charakter will nicht beide Präsenzen gleichzeitig spüren, das ist für einen menschlichen Verstand zu anstrengend! :D Das geht nur, wenn Repräsentanten beider Zweige anwesend sind, aber auch dann ruft jeder nur die eigene Göttin an!

Wenn du ein Wunder wirkst, spürst du die Präsenz von Mara bzw. Sareph (je nachdem, zu wem du gehörst). Verdeutliche dir das selbst und spiel es. Jedes Gebet, jedes Wunder stärkt dich und bringt dich deiner Göttin einen Schritt näher – die Schritte sind größer, je länger das Gebet dauert.

Ein Gebet muß in jedem Fall bewußt sein – ob ich eine Shisha rauche, jemanden massiere, IT-Sex habe oder feiere. Sprecht immer mal einen Toast auf Eure Göttin, gewöhnt euch Stoßgebete an: „Oh Sareph, hilf mir...“ (vor dem Kampf, usw.)

Knien ist nicht notwendig, macht aber natürlich eine gute Show.

Wenn du an jemandem ein Wunder wirkst, briefe denjenigen gut. Sag ihm, was er spürt und erfährt – gleiches spürst du natürlich auch, weil das Wunder ja durch dich gewirkt wird.

• Dabei denke daran – NIEMALS ist ein Wunder der Zwillinge eine Beherrschung. Sie unterstützen immer VORHANDENE Emotionen.

SAREPH: Ihre Präsenz macht den anderen und dich hitzig. Wärme - vielleicht sogar ein Feuer- oder ein Lavastrom - durchzieht deinen Körper. Alle Emotionen, die kurzlebig sind, werden intensiver: Lust, Leidenschaft, Zorn, Wut, usw. (je nachdem was bei dem Charakter gerade obenauf oder auch tief verschüttet ist)

MARÀ: Ihre Präsenz durchflutet dich wie eine warme, sanfte Welle. Du hörst das Rauschen des Meeres und schmeckst Meeresluft auf der Zunge. Sie gleicht Hitziges aus und bringt in Wallung geratenes zur Ruhe. Alle Emotionen, die dein Leben tragen, werden intensiver: Liebe, Hingabe, Freundschaft, Trauer, aber auch Enttäuschungen und leidvolle Erfahrungen.

By the way: Die „falsche“ Mara; Dämonenkönigin, Herrin von Zwietracht und Täuschung, heißt von nun an ARAM!


2. Heilung

Der Sabaorden war für seine Heilungen bekannt. Die Zwillinge haben das nun aufgeteilt. Also – wer kann klerikal heilen?
• Paladine können kleine Heilungen lernen, später auch Heilwunder wirken (Ritual)
• Hexen können ausschließlich dem Paladin, an den sie gebunden sind, einen Teil ihrer Lebenskraft geben und ihn somit von der Schwelle des Todes holen
• Maràpriesterinnen können kleine Heilungen lernen; gehen sie den Weg der Heilung, können sie alles erlernen, was Heiler und Ärztinnen lernen können
• Sarephpriesterinnen können nicht mehr klerikal heilen

Jeder Ordensangehörige - außer Hexen! - kann mundane erste Hilfe lernen


3. Rituale für alle Gläubigen – geweiht und ungeweiht

Als Zwillingsgläubiger kenne ich den Ablauf des Göttinnendienstes (s.u.).

Außerdem spreche ich einmal am Tag mindestens ein bewußtes Gebet; am besten so, das andere es mitbekommen. Das kann ein tatsächliches Gebet (kniend vor / im Zelt) sein oder ein etwas längerer Trinkspruch in der Taverne. Auch eine mit dem Dank an die Göttinnen genossene Shisha kann es sein; IT-angemessener Sex; ein Spaziergang; usw. – kurz, alles, was das Leben mit Liebe und Freundschaft, Genuß und Lebensfreude bereichert, kann ein Gebet sein.

Denkt daran, in der Regel ruft ein Gläubiger dabei nur eine Göttin an und beendet das Gebet mit „Im Namen der Zwillinge – zwei und doch eins!“

• Stoßgebete an die Göttinnen in besonders herausfordernden, schwierigen oder schönen Situationen sollten in den Sprachgebrauch eingehen: Also nicht „Gott sei Dank!“ sondern „Marà / Sareph sei Dank!“, „Marà /Sareph schütze mich, usw.
• Dankt einer der beiden vor oder nach dem Essen.
• Besucht den Göttinnendienst, so oft es möglich ist.
• Benehmt euch respektvoll vor Ranghöheren, besonders natürlich als Gläubige vor Ordensmitgliedern.
• Sprecht gut vom Orden und seinen Angehörigen vor anderen und denkt daran, der Zwillingsorden ist ein missionarischer Orden, das heißt, erzählt auch anderen von euch, eurem Glauben und euren Glaubenserfahrungen, ladet Fremde zur Messe oder Gebeten ein.


4. Göttinnendienst

Der soll nun weitestgehend vereinheitlicht werden, damit wir uns an einen immer gleichen Ablauf gewöhnen! JEDE/R Geweihte muß in der Lage sein, Göttinnendienste zu halten, daher nutzt jede Gelegenheit, Messen zu halten oder Teile davon zu übernehmen und euch da auszuprobieren; die nächste Weihestufe gibt es erst, wenn ihr im Bereich Göttinnendienste fit und sicher seid!

Auf Reisen ist täglich ein Göttinnendienst abzuhalten, eine Sparversion (*) geht immer; denn wer nicht regelmäßig betet, verliert karmale Energie und/oder bekommt früher oder später Ärger mit seiner Göttin.


• Eröffnung (*)

Herrin Sareph / Marà, schau mit deiner Liebe auf deine Dienerin .....; ich stelle mich in deinen Dienst, wirke durch mich, blicke auf die herab, die mit mir sind:

(Bei kleiner Runde nennt jeder Anwesende seinen Namen, bei großer nur Geweihte / Gläubige, die den Göttinnendienst verantworten).

„Herrin Sareph (Mara) hier ist …..“

Abschluß der Eröffnung mit dem Gebetsruf „Im Namen der Zwillinge – zwei und doch eins!“ - erst von der Liturgin vor-, dann von den Gästen nachgesprochen

• Eröffnendes Gebet (*)
Die Liturgin eröffnet den Göttinnendienst mit einem frei formuliertem Gebet an ihre Göttin mit dem Abschluß: „Im Namen der Zwillinge – zwei und doch eins!“. Erst von der Liturgin vor-, dann von der Gästen nachgesprochen.

• Lesung
Eine Lesung – dem Tag und Anlaß am besten angemessen – aus den Ordenstexten
Abschluß der Lesung mit dem „Im Namen der Zwillinge – zwei und doch eins!“ erst von der Liturgin vor-, dann von der Gästen nachgesprochen. Die Lesung kann auch ein Ungeweihter übernehmen.

• Ansprache der Liturgin (*)
In einer mehr oder weniger kurzen Ansprache wird der Göttin gedankt, um etwas gebeten - was auch immer gerade Sache ist.

• Teilen des Kelches
Die Liturgin leitet die Gabe des Kelchs kurz ein: zum Beispiel: „Wir teilen nun den Kelch unserer Göttin Mara / Sareph mit euch (selbst wenn ihr andere Götter verehrt). Dies ist das Zeichen dafür, daß wir viele sind, die der Glaube vereint. So werden wir stark in unserem Glauben für unser Leben. Trinkt und sprecht: „Im Namen der Zwillinge – zwei und doch eins!“. Erst von der Liturgin vor-, dann von der Gästen nachgesprochen. Beim Empfang des Kelches sagt jeder, bevor er trinkt „Im Namen der Zwillinge – zwei und doch eins!“ (Alternativ für Andersgläubige: Im Namen des Pantheons, im Zweifelsfalle vorher mit den Leuten reden!)

• Besondere Anliegen
An dieser Stelle können besondere Dinge eingeflochten werden: die Weihe von Personen und Gegenständen; jemand, der in der Messe seinen Glauben bekennen will und so in den Kreis der Gläubigen aufgenommen wird; eine mächtige Heilung; mächtige Rituale; usw.; gibt es keinen besonderen Anlaß, entfällt dieser Teil

Natürlich ist es schön, wenn es an dieser Stelle auch eine künstlerische Einlage gibt – das muß die Liturgin vorher organisieren - zum Beispiel ein engagierter Barde, der ein Liebeslied singt; eine Tänzerin; ein Schwertshowkampf; usw.

• Schlußgebet (*)
Die Liturgin spricht in freier Form ein Schlußgebet mit Dank für den erhaltenen Segen. Zum Schluß sollte die Aufforderung ausgesprochen werden, die Botschaft der Zwillinge in Wort und Tat in die Welt hinauszutragen.

Möglicher Abschluß: „Und als Zeichen dafür, daß die Zwillinge unser aller Leben reich und voller Liebe machen, zeigt einander, wie wir zusammen gehören: Im Namen der Zwillinge - Zwei und doch eins!“ – Antwort der Gemeinde: „Im Namen der Zwillinge - Zwei und doch eins“ – und dann tüchtiges Gruppenkuscheln - :D also halt eine Hug-Runde.


Mit (*) markierte Teile sind Pflichtbestandteil des täglichen Göttinnendienstes, der Rest kann den örtlichen Gegebenheiten bzw. Umständen angepaßt werden.

Dieser Text ist auch als PDF erhältlich